Ich ziehe mit dem Weltenweiser Blog um. Der Grund dafür ist, dass ich mir mehr technische Möglichkeiten wünsche. Ihr findet Weltenweiser ab sofort unter Weltenweiser ebenda. Dort gibt es auch eine ausführlichere Begründung. Es ist noch eine ziemliche Baustelle, aber da es kein berufliches Projekt ist, schreibe ich auch auf einer Baustelle.
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Gefährliches Pflaster
@ 2012-01-27 – 15:00:54
Für ein neues Projekt saß ich mit einigen Leuten gestern in einem gutbürgerlichen Restaurant im beschaulichen berliner Bezirk Friedenau. Auf einmal bemerkte mein Gegenüber, dass der zum Inventar gehörende Restauranthund am Durchgang zum nächsten Zimmer sein Bein hob und ohne Zögern sein Revier markierte. Wundervoll fand ich die Reaktion meiner geistesgegenwärtigen Mitstreiter. Nach einer Schrecksekunde nahmen Alle ihre mitgebrachten Taschen sicherheitshaber auf eine Höhe, die auch mit gehobenem Bein vom Hund nicht mehr so leicht zu erreichen war.
Zumindest bin ich jetzt skeptisch, wenn jemand von einem feucht-fröhlichen Abend berichtet.
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Datenschutz und soziale Netzwerke aus Sicht des Berliner Datenschutzbeauftragten
@ 2012-01-25 – 09:44:14
Gestern bin ich bei einem Gespräch mit Dr. Alexander Dix zu Datenschutzproblemen bei sozialen Netzwerken gewesen. Dr. Dix ist der Berliner Datenschutzbeauftrate. Stattgefunden hat es in den Geschäftsräumen des DJV Berlin auf einladung des Fachausschusses Online.
Angenehm fand ich, dass Dr. Dix soziale Netzwerke nicht genrell verteufelt, sondern wirklich nur konkrete Punkte kritisiert.
Hauptkritikpunkte waren bei ihm der Facebook-like Button auf Drittseiten, die automatische Gesichtserkennung in Facebook und das Tracking auf den Fanpages. Wer mehr dazu wissen möchte, einfach nachfragen.Persönlich besonders interessant fand ich die geschilderten Erfahrungen von Fotojournalisten, die seit der Google Street View-Debatte erheblich schwierigere Arbeitsbedingungen im Alltag haben. Es ging dabei nich tum Paperrazzi-Fotos, sondern um Bilder für Reportagen und Webdokumentationen. Man mag hier einerseits erfreut zur Kenntnis nehmen, dass in der Bevölkerung ein besseres Verständnis für ihr Recht am eigenen Bild entstanden ist.
Allerdings sollte man dabei auch bedenken, dass ein Großteil von Bildern berühmter Fotografen wie Capa, Cartier-Bresson oder Winogrand nach geltender Rechtsprechung nicht mehr möglich wäre. -
Google+ für Unternehmen: So wird es interessant
@ 2011-07-28 – 19:43:15
Die Unternehmensaccounts bei Google+ sollen in Kürze möglich werden.
Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, welche Punkte erfüllt werden müssten, damit es für Unternehmen attraktiv wird, diese zu nutzen:
1. Die Höchstgrenze von 5000 muss angehoben werden.
Viele Unternehmen haben bei FB bereits deutlich höhere Fanzahlen. Es wäre sinnvoll, diese Fans mit nach Google+ nehmen zu können.2. Ein Monitoring muss möglich sein
Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Google mit der Erfahrung aus Google Analytics ein entsprechendes Monitoring anbietet. Gespannt bin ich auf die Umsetzung.3. Einfacher Zugang zum Account für mehrere Mitarbeiter
Gerade die Benachrichtigungen müssten mit mehreren Accounts verknüpfbar sein. Das geht in Richtung der Forderung, von Privatnutzern, mehrere Accounts miteinander zu verbinden.4. Eine Search-Funktion muss her
Das erklärt sich wohl von selbst. Wer, wenn nicht Google, sollte so etwas hinbekommen
5. Ein öffentliches Fotoalbum wäre wünschenswert
Als Unternehmen möchte man vielleicht mehr als nur fünf Fotos dauerhaft auf der Profilseite den Besuchern zugänglich machen
6. Aus "Wo ich gewohnt habe" sollte die Möglichkeit werden, einen oder mehrere Unternehmenssitze anzuzeigen.
7. Die Möglichkeit, einen Kreis mit den eigenen Mitarbeitern öffentlich zu machen.
Das kann sowohl der gesamte Mitarbeiterstab als auch ein spezielles Support-Team sein.8. Hangouts für mehr als 10 Personen und nicht nur einen Hangout
Die hangouts sind ein interessantes Werkzeug für Unternehmen, um mit Nutzern in Kontakt zu treten. Sei es als Webinar, sei es als Support-Tool.
Wer nicht nur einem elitären Kreis Zugang gewähren will, der muss mehrere Hangouts anbieten können oder eine deutlich höhere Zahl ermöglichen.9. Eine Hashtag-Möglichkeit
Die Idee der hashtags habe ich zunächst bei Jeff Jarvis noch bezweifelt. Es ist aber interessant für Unternehmen, die eine Veranstaltungen durchführen und darüber berichten wollen. Auch für Non-Profit Organisationen wäre ein solches hashtag bei Kampagnen sehr hilfreich. Inwieweit man verhindert, dass das hashtag, wie so oft bei Twitter, von Spammern gekapert wird, ist eine andere Frage.Das sind die Punkte, die mir für einen Einstieg wichtig erscheinen.
Vieles ist schon vorhanden. Die Möglichkeit vieler Links ist ideal, um z.B. direkt auf Jobangebote des Unternehmens zu verweisen. Imagefilme aus Youtube können simpel eingebunden werden. Durch die Kreise können.
Ich dachte auch zunächst, es müsse möglich sein, mehrere Accounts als Unternehmen haben zu können, wie es bei Twitter z.B. für B to B und B to C Kunden üblich ist. aber das ist dank der Circle-Möglichkeiten obsolet und angenehmer als in FB bei den Fanpages.
Die sparks könnten bei einer Erweiterung auf Inhalte von Google+ eine rudimentäre erste Monitoringmöglichkeit werden. Derzeit machen sie für mich neben Google News nur sehr begrenzt Sinn. Ich bin aber gespannt, welche Möglichkeiten sich noch ergeben.
Ich bin mir auch sicher, dass Google diverse Marketingtools für Google+ präsentieren wird. Diese sind aber für den Start noch nicht notwendig.
Was seht ihr noch als essentiell für einen Start von Unternehmensaccounts bei Google+ an?
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Berlin mit Kindern mal wieder
@ 2011-07-21 – 09:07:58
Derzeit überbrücke ich die Kita-Schließzeit. Für Nichteltern kurz erklärt: Es handelt sich um die Zeit, in der die Kindergärten oder Kinderläden in den großen Ferien schließen. als Eltern, die noch kein schulpflichtiges Kind ihr eigen nennen, ist es ratsam, nicht in den großen Ferien zu verreisen. die Preise steigen in der Ferienzeit massiv an. Deshalb überbrücken wir die zweiwöchige Schließzeit unseres Kinderladens, indem jeder von uns eine Woche auf das dynamische Duo aufpasst.
Gestern war starker Regen von den Wetterpropheten aus dem Radio verkündet worden, weshalb der Zoobesuch in einen Aquariumsbesuch umgewandelt wurde. Ich bin dort häufiger Gast. Mindestens einmal im Jahr besuche ich die bunte Welt der Fische, die mich angenehm an erlebte Tauchabenteuer erinnert.
Jetzt zu den Fakten, die für Eltern interessant sind. Kinder ab 5 Jahren zahlen 6,50 Euro. Es lohnt sich also, noch einmal das Aquarium vor dem 5. Geburtstag zu besuchen. Die Garderobe ist nur im winter geöffnet. Das hieß in diesem Fall, die vorsorglich mitgebrachten Regenjacken in den glücklicherweise mitgebrachten Rucksack stopfen. Gleich am Eingang befindet sich ein Streichelbecken mit Karpfen. Die Kinder finden das toll. Also Ärmel der Pullover hochkrempeln und hoffen, dass das Restkind trocken bleibt. Immerhin ist es im Aquarium so warm, dass nasse Kinder recht schnell wieder trocknen. An Veränderungen zum letzten Aquariumsbesuch viel mir auf, dass die großen Krokodile verschwunden sind. Nur noch die kleineren Kollegen räkeln sich bräsig auf der Sandbank unter der Brücke. Die bunten Fische begeistern die Kleinen natürlich. aber man sollte auch die höheren Etagen besuchen. Gerade bei den Fröschen und Schlangen kann man hervorragend die Tiere im jeweiligen Terrarium suchen und die Kinder freuen sich sehr, wenn sie den gut getarnten Frosch entdecken. Wen der Hunger packt, der kann im ersten Stock eine Kantine aufsuchen.
ein großes Schild weist darauf hin, dass mitgebrachte Speisen und Getränke dort verboten sind. Die Preise sind teuer, das Niveau eher tief. Uns wurde auf meine freundliche Nachfrage immerhin erlaubt, dass die Kinder aus ihren Flaschen trinken dürfen. Als Kantinenalternative fungiert noch ein Eisautomat. Es gibt leider auch wenig schöne Plätze wo man innerhalb des Aquariums sonst sitzen kann, um Mitgebrachtes zu verzehren. Da bietet der Zoo deutlich mehr Möglichkeiten. Deshalb sollte man den Besuch so planen, dass dort keine Hauptmahlzeit notwendig wird. Abschließend noch ein paar Bilder.
Das Streichelbecken




Trotzdem hat es Spaß gemacht.
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Contentklau vom sog. Profi
@ 2010-12-11 – 15:56:32
Jeder sollte mal schauen, ob er auch einen Text von sich findet. Dank an Karrierebibel für den Hinweis:
http://karrierebibel.de/schmuck-mit-fremden-federn-wie-ben-ahlfeld-blogger-beklaut/
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Seltsames von Weltonline bei Twitter
@ 2010-10-26 – 21:22:30
In den Twitter-Nutzungsregeln gibt es folgenden Absatz was verboten ist, den ich zitiere:
"Wenn ein Benutzer doppelten Inhalt auf mehrerer Konten oder doppelte Updates auf einem Konto einträgt".Die Grammatik stammt nicht von mir, aber der Sinn dürfte klar sein.
Jetzt stellen wir uns mal die Frage:
Was haben folgenden Twitter-Accounts gemeinsam?
yellowmap, Q_Cells, Porzellan, vanLaack, Wochenangebot, Wochenangebote, Goldpfeil, interluebke, MARKTEX,Domicil, Geschenkkarten,DeutschlandNews, Kueppersbusch, Hauschka, PatekPhilippe, Bulgary, Scirroco gemeinsam?
Das es sich um teil falsch geschriebene Markennamen handelt, deren Unternehmen sicher nicht so amüsiert sind? Nein, dass meinte ich nicht.Alle diese Accounts bei Twitter haben über einen längeren Zeitraum haargenau den gleichen Inhalt gepostet. Nicht als retweet wohlgemerkt.
Allen tweets gemeinsam ist, dass sie immer am Ende einen Link haben, der auf Welt Online verlinkt.Die Frage ist nun, wie kann das sein? Hat da jemand bei Welt Online versucht, bestimmte Nachrichten zu pushen? Oder, falls es nicht von Welt Online kommt, warum ist dort offensichtlich niemandem das aufgefallen? Ein simples Monitoring hätte es an den Tag gebracht.
Mir fiel es auf, weil ich das hashtag #DFB während des Spiels Werder gegen Bayern verfolgt habe.
Aber von den Accounts wurde zu diversen Themen gepostet, von Fußball über Formel 1 bis hin zur Tabakindustrie.
Ich bin gespannt auf eine Erklärung.
UPDATE:
Welt online hat sich via Twitter zu Wort gemeldet:
Hier der Tweet als Zitat:"weltonline: @Weltenweiser Das sind zwar unsere news, aber nicht unsere Konten. Dazwischen liegt auch mal Werbung. Twitter angeschrieben, tun nix."



